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Beratung: essentiell und effektiv!

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich widme diesen Blog dem wichtigen Thema "Beratung". In allen Lebensbereichen, in allen Branchen und in jedem Geschäft ist Beratung wichtig. Ich selbst arbeite in der Lebensmittelbranche und Beratung zählt zu den wichtigsten Dingen, die ich im Berufsalltag habe. Ich möchte Euch regelmäßig auf meinem Blog zum Thema "Beratung" in meiner Branche informieren. Müsst Ihr in Eurem Berufsalltag auch beraten? Könnten wir überlegen, wie man ein gutes Beratungsgespräch führt? Ist es möglich, dass Ihr mir Eure Erfahrungen im Bereich Beratung mitteilt? Eine professionelle Beratung ist wichtig und entscheidet oft darüber, ob man im Beruf erfolgreich ist oder nicht. In vielen Branchen ist zudem auch die Unternehmensberatung von außen üblich. Schreibt mir auch gern dazu eure Erfahrungen.

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Beratung: essentiell und effektiv!

Mieterstrom

by Kevin Bailey

Der Begriff Mieterstrom, auch Quartierstrom genannt, steht für eine dezentrale Stromerzeugung. Elektrische Energie wird nicht nur über das öffentliche Stromnetz produziert, sondern zum Teil direkt in gewerblichen Objekten oder Miethäusern erzeugt. 

Zur Erzeugung des Mieterstroms kommen vorwiegend Photovoltaikanlagen auf Dächern oder kleine Blockheizkraftwerke zum Einsatz. Hin und wieder kommen Kleinwindenergieanlagen zum Einsatz. Hier werden zur Stromerzeugung erneuerbare Energien genutzt, die eine geringe Umweltbelastung erzeugen. 

Der gravierende Unterschied zwischen Strom und Mieterstrom ist, dass beim Mieterstrom die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz entfällt.   

Ergänzung aus dem öffentlichen Netz 

Die lokalen Anlagen werden durch Strom aus dem öffentlichen Stromnetz ergänzt. Es ist keine energieautarke Lösung. Welchen Anteil an elektrischer Energie den Mieter erreicht und welcher Teil in das öffentliche Stromnetz eingebracht wird, ist für diesen uninteressant. Die Betreiber der Anlagen liefern die Energie zu einem entsprechenden Tarif. Dieser ist wesentlich günstiger als Strom, der aus dem öffentlichen Netz geliefert wird. Da immer auch Strom aus dem öffentlichen Stromnetz geliefert wird, ist die Versorgung stets gesichert. Es ist also nebensächlich, wenn die lokalen Anlagen zu einem gewissen Zeitpunkt einmal ausfallen sollten. 

Direktverbrauch und Eigenverbrauch 

Der Anteil elektrischer Energie, der von einer lokalen Anlage erzeugt und direkt vor Ort von den Mietern verbraucht wird, wird als Direktverbrauch bezeichnet. Der Anteil an erzeugter Leistung, der den aktuellen Verbrauch übersteigt, fließt in das öffentliche Stromnetz. Zum Eigenverbrauch zählt nicht Energie, die direkt verbraucht wird. Wirtschaftlich gesehen sind die Mieter und der Anlagenbetreiber getrennte Parteien. Als Eigenverbrauch wird also nur die Energie bezeichnet, die der Anlagenbetreiber für sich selbst nutzt. Damit ist der Eigenverbrauch ein Teil des Direktverbrauchs. 

Betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte 

Die Nutzung dezentral erwirtschafteter Energie kann betriebswirtschaftlich gesehen günstiger als die Nutzung von Energie aus dem öffentlichen Netz sein. Läuft die Energie nicht durch das öffentliche Netz, entfallen die Nutzungsentgelte, die Stromsteuer und die Konzessionsabgabe. Allerdings müssen die Mieter auf den Direktverbrauch die EEG-Umlage zahlen. Der Eigenverbrauch des Anlagenbetreibers ist hingegen von der Umlage befreit, sofern die Nennleistung der Anlage 10 Kilowatt nicht überschreitet. Fällt die Leistung höher aus, muss ein gewisser Teil der EEG-Umlage gezahlt werden. 

Der Anteil des Direktverbrauchs ist bei Mieterstromprojekten ein wichtiger Faktor. Wird nicht die gesamte erzeugte Energie verbraucht, ist sie in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Hierfür erhält der Betreiber eine Einspeisevergütung.   

Administrative Tätigkeiten 

Bei der Belieferung der Mieter fällt ein gewisser administrativer Aufwand an. Im Interesse des Anlagenbetreibers ist es bedeutsam, alle Mieter für das Mieterstromprojekt zu gewinnen. Ist das Projekt in Betrieb, sind die Energiemengen, die jeweils verbraucht werden zu erfassen und Stromrechnungen entsprechend der rechtlichen Rahmenbedingungen zu erstellen. Um dies zu leisten, können durchaus auch externe Dienstleister beauftragt werden.

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